Hausmittel bei Zeckenbiss – Homöopathische Mittel

Was kann man tun – Hausmittel und Homöopathische Mittel gegen Zeckenstiche

Spüren Sie nach dem Einstich Juckreiz oder eine Wärmeentwicklung an der betroffenen Hautstelle. Neben einer medikamentösen Behandlung helfen Hausmittel bei dem Zeckenbiss. Zu diesen zählen beispielsweise handelsübliche Zwiebeln, wir stellen Ihnen in diesem Artikel eine Vielzahl an Hausmitteln und Homöopathische Mittel bei Zeckenbiss vor .

Zwiebeln uvm als Hausmittel bei Zeckenbiss

Hausmittel bei Zeckenbiss – Urheber: marcomayer / 123RF

 

 

Hausmittel gegen den Zeckenbiss – Mythos und Wahrheit

Um durch Zecken übertragende Krankheiten – Borreliose oder FSME – zu vermeiden, steht die Prävention gegen den Einstich im Vordergrund. Planen Sie einen Waldspaziergang, achten sie auf feste und geschlossene Kleidung und Schuhe. Die Schädlinge fallen nicht von Bäumen. Sie sitzen auf Gräsern oder Büschen. Kommt ein Wirt vorbei, halten sich die ausgestreckten Vorderbeine an Textilien oder Fell fest. Um dem Parasiten das Erreichen einer freien Hautstelle zu erschweren, stecken Sie beispielsweise die Hosenbeine in die Schuhe. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme stellen ätherische Öle dar. Speziell Lavendel- und Nelkenöl eignen sich als abschreckendes Mittel gegen die Spinnentierchen.

Spazieren Sie mit Ihrem Hund durch Wälder und Wiesen, versehen Sie ihn mit einem Zeckenhalsband. Der Stoff gibt einen Geruch ab, der die Schädlinge ebenfalls abstößt. Jedoch helfen die Taktiken nicht immer, einen Zeckenstich zu vermeiden. Bemerken Sie die Zecke auf der Haut, entfernen Sie diese mit einer Zeckenpinzette. In keinem Fall bearbeiten Sie das Tier mit Öl oder Nagellack. Beide Hausmittel gegen den Zeckenbiss stellen gesundheitsgefährdende Maßnahmen dar.

Ein weiterer Mythos besagt, Betroffenen hilft es, die Zecke mit einem glühenden Streichholz zu zerdrücken. Jedoch schiebt dieses das Tier tiefer in die Haut. Zudem übergibt es sich in Todesangst. Dadurch steigt die Gefahr einer Borreliose-Infektion. Die Borrelien leben in der Magenflüssigkeit des Schädlings. Sobald sie in das menschliche Gewebe gelangen, breiten sie sich lokal und systemisch aus. Ohne Therapie drohen im schlimmsten Fall irrreparable Organ- und Muskelschäden.

 

Welche Hausmittel beim Zeckenbiss helfen wirklich?

Zu den wirksamen Hausmitteln gegen den Zeckenbiss gehört der Spitzwegerich. Zerstoßen Sie die Blätter der Pflanze legen Sie diese auf das juckende Hautareal. Alternativ erwerben die Patienten den frischen Spitzwegerichsaft. Diesen finden Sie beispielsweise in der Online-Apotheke. Die Inhaltsstoffe des Krauts lindern den Juckreiz, den das Neurotoxin der Zecke auslöst.

Ein weiteres Hausmittel gegen Zeckenbisse stellen frische Zwiebeln dar. Sie wirken gleichzeitig antibakteriell und antiseptisch. Zunächst schneiden die Betroffenen das Gemüse in mehrere Scheiben. Diese legen sie auf die juckende Hautstelle.

Interessieren Sie sich für günstige Hausmittel bei Zeckenbissen, erhält der Essig einen hohen Stellenwert. Die Flüssigkeit sorgt für die Desinfektion des Einstichs und verhindert das Eindringen weiterer Erreger. Die Maßnahmen verwenden Sie nach dem Entfernen des Parasiten. Anderenfalls führt der Stress ebenfalls zum Erbrechen des Tiers und einer gesteigerten Wahrscheinlichkeit einer Borreliose-Infektion.

Beseitigen Sie die Zecke mit einer Zeckenzange, vermeiden Sie mehrmaliges Drehen des Schädlingskörpers. Die Spinnentiere besitzen keinen gewundenen Rüssel, sodass das gerade Herausziehen ebenfalls funktioniert.

Wenden Sie dabei viel Druck auf, löst sich unter Umständen das Kieferwerkzeug der Zecke. Bleibt es im Gewebe stecken, erkennen Sie einen kleinen, schwarzen Punkt. Der Kopf der Zecke bleibt niemals in der Haut stecken, da es sich bei den Lästlingen um Kopffüßer handelt. Ebenso gehört eine Kombination aus Essig und saurer Tonerde zu den empfehlenswerten Hausmitteln gegen den Zeckenbiss.

Vorbeugende Hausmittel gegen den Zeckenbiss

Um sich frühzeitig vor einem Zeckenstich zu schützen, reiben Sie sich vor dem Aufenthalt im Freien mit Teebaumöl ein. Die geruchsempfindlichen Schädlinge fühlen sich von dem besonderen Duft abgestoßen. Ähnlich verhält es sich mit dem Geruch von Knoblauch. Beispielsweise zerreiben Sie eine Knoblauchzehe auf Ihrem Schuhwerk. Das Verspeisen der Gewürzpflanze bringt in der Regel keine Vorbeugung gegen den Einstich.

Entdecken Sie dennoch eine Zecke in der Haut, eignet sich auch ein normaler Bindfaden zum Entfernen des Schädlings. Mit diesem bilden die Patienten eine Schlaufe und ziehen sie um den Schädling fest. Die Methode ähnelt der Wirkungsweise eines Zeckenlassos. Die Tiere bevorzugen dünne, aber stark durchblutete Hautareale. Dazu gehören:

  • der Kopfbereich,
  • Armbeugen,
  • Achseln,
  • Kniekehlen
  • und Fußsohlen.

Demnach bewährt es sich, auch Hautfalten auf die Parasiten zu kontrollieren. Kindern bringen Sie das Absuchen des Körpers beispielsweise auf spielerische Weise bei. Dadurch verlieren sie die Angst vor den stechenden Spinnentieren.

Homöopathische Mittel gegen Zeckenstiche

In der Online-Apotheke erhalten Sie ein Spray, das zur Vereisung der Zecke führt. Der Kälteschock verhindert das Erbrechen des Parasiten. Zudem erleichtert die Maßnahme die Beseitigung des Schädlings. Des Weiteren empfehlen Homöopathen Zeckenbiss-Nosode C 30. Die Flüssigkeit stellen die Experten aus dem Nervengift der Spinnentiere her. Dieses verdünnen und potenzieren sie. Es zieht das durch die Zecke ausgestoßene Neurotoxin aus dem menschlichen Körper und verhindert eine Entzündungsreaktion.

Das nachträgliche Desinfizieren der Haut funktioniert beispielsweise mit einer Calendula-Tinktur. Der Begriff bezeichnet die Ringelblume, die gleichzeitig entzündungshemmend und antibakteriell wirkt. Alternativ benutzen Sie Kamille-Tinktur, um die Einstichstelle von Erregern zu befreien.

 

Weitere Tipps für Betroffene

Bemerken Sie einen Zeckenbiss in der Haut, beseitigen Sie den Parasiten zeitnah.

Vermeiden Sie dabei besser fragwürdige Hausmittel wie Nagellack oder Klebstoff.

Mit den Mitteln töten die Patienten den Schädling nicht ab. Stattdessen beißt sich dieser fester oder würgt den Mageninhalt in die Wunde. Bleibt nach dem Entfernen des Spinnentiers das Kieferwerkzeug in der Haut zurück, stellt dies in der Regel kein Problem dar. Desinfizieren Sie das Areal, später eitert der Fremdkörper selbstständig aus dem Gewebe.

Erkennen Sie eine kreisförmige Rötung um die Einstichstelle, handelt es sich dabei um die Wanderröte. Sie entsteht, wenn sich die Bakterien Borrelia burgdorferi im Organismus ausbreiten. Sie lösen die Lyme-Borreliose aus, bei der eine Spontanheilung nicht im Bereich des Möglichen liegt. Daher suchen die Betroffenen ihren Hausarzt auf, der ihnen Antibiotika verschreibt.#

 

Info:

Bei ihrer Nahrungssuche stechen Zecken mit ihrem Kieferwerkzeug in die Haut ihres Wirts und saugen dessen Blut. Den Einstich bemerken die Betroffenen in der Regel nicht. Der Parasit speichelt die Bissstelle vor dem Eindringen des Mundwerkzeugs ein, wobei ein natürliches Betäubungsmittel auf die Haut gelangt. Im Normalfall saugen die Tiere zwischen einem Tag und einer Woche das Blut. Anschließend versiegeln sie die Wunde mit einem Teil ihrer Magenflüssigkeit. Um die Übertragung von Erregern und Krankheiten nach dem Zeckenbiss zu vermeiden gilt es die Zecke so schnell wie möglich zu entfernen.

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