Zecken entfernen – Anleitung – So entfernt man Zecken

Wie geht das richtig Entfernen einer Zecke

Das schnelle Entfernen der Zecke ist der beste Schutz gegen eine Infektion nach einem Zeckenbiss. Wir zeigen Ihnen hier wie sie eine Zecke richtig entfernen und die Übertragung mit Borrellien vermeiden. Bei einem Zeckenbiss mit roten Rändern oder unklaren Symptom kann eine Infektion mit Borrelien oder FSME vorliegen, Sie müssen zeitnah einen Arzt aufsuchen.

Zecke entfernen

 

Eine Zecke zu entfernen ist mit der richtigen Anleitung für jedemann zu bewerkstelligen. Beachten Sie unten stehende Hinweise zum richtigen Entfernen einer Zecke.

 

Frühzeitiges Entfernen verringert das Infektionsrisiko

Wie leicht sich eine Zecke entfernen lässt, hängt von dem Zeitpunkt ab. Befindet sich das Tier erst seit kurzer Zeit auf der Haut, lässt es sich problemlos abschütteln. Nach einigen Minuten setzt die Zecke einen körpereigenen Klebstoff ein, um sich mit der Haut zu verbinden. Dies erschwert das Entfernen.

Zeckenbiss

Je länger die Zecke auf der Haut verweilt, umso schwieriger gestaltet sich das Herausziehen. Entsprechend erhöht sich das Infektionsrisiko. Deshalb ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, wenn sich die Zecke schwer entfernen lässt.

Das Entfernen einer Zecke erfordert Ruhe, Geduld und Feingefühl. Darüber hinaus gilt es, ein angemessenes Hilfsmittel zu verwenden und die Stichstelle gründlich zu reinigen. Ein frühzeitiges Entfernen der Zecke verringert

 

Anleitung zum Zecken entfernen

Sie haben eine Zecke gefunden!!! Bitte Ruhe bewahren. Der Zeckenstich ist an sich ist noch kein schlimmer außergewöhnlicher oder gefährlicher Notfall. Wichtig ist was Sie jetzt tun müssen.

Zecke entfernen:

  • Wenn die Zecke flach liegt – heben Sie sie vorsichtig an das Sie rechtwinklig zu Ihrer Haut steht
  • Öffnen Sie die Zeckenzange ganz und setzen Sie direkt an Haut, neben der Einstichstelle an
  • Drücken Sie die Zeckenzange zu und ziehen Sie die Zecke langsam raus, das Ziehen sollte nicht ruckartig, sondern langsam erfolgen über eine halbe Minute erfolgen.
  • Das gleiche können Sie auch mit einer Pinzette tun, dann ebenfalls unten am Kopf über der Haut ansetzen
  • Reinigen Sie die Einstichstelle sofort mit einem Desinfektionsmittel
  • Beobachten Sie die Stelle mindestens 2-3 Wochen, bei einer Rötung an der Zeckenstichstelle muss der Arzt aufgesucht werden

 

Das richtige Entfernen von Zecken

Zecken finden ihren Wirt aufgrund ihrer Wärmesensorik. Ausschließlich eine Zeckenart, die Kamelzecke, verfügt über die Fähigkeit, ihr Opfer visuell wahrzunehmen. Das belegt die Studie: „Scototaxis and target perception in the camel tick Hyalomma dromedarii”, deren Publikation im Oktober 1990 erfolgt. Der Name des Verfassers lautet Martin Kaltenrieder. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung beißen die Parasiten die Wirte nicht; sie stechen. Durch ihre scharfen Mundwerkzeuge gelingt es der Zecke, die Epidermis aufzuritzen und den Stechrüssel in der Wunde zu platzieren. Der Fachbegriff für ihr Saugorgan nennt sich Hypostom.

Damit das Insekt ausreichend Blut aufnehmen kann, steht die feste Bindung an den Wirt im Vordergrund. Daher verankern sich die Tierchen mit Widerhaken, die zum Stechapparat gehören, in der obersten Hautschicht. Einige Arten besitzen zusätzlich die Fähigkeit, einen besonderen Klebstoff zu produzieren. Das geschieht innerhalb von fünf Minuten bis zu einer halben Stunde nach dem Einstich und gewährleistet einen sicheren Halt am Wirtskörper. Erleiden Sie einen Zeckenstich, bemerken Sie die Komplikation in der Regel erst zu einem späteren Zeitpunkt. Der Grund besteht darin, dass der Parasit mitsamt seinem Speichel eine betäubende Substanz auf Ihre Haut aufträgt.

Der Stechapparat einer gewöhnlichen Zecke verfügt über größere Ausmaße als der Rüssel einer Stechmücke. Daher führt ihr Stich zu einer mehreren Millimeter breiten Wunde. Beim Entfernen der Zecke kommt es darauf an, die Verletzung gründlich zu reinigen, um einem Bakterienbefall vorzubeugen. Den Stich des Schädlings bemerken Sie in der Regel erst bei einer Kontrolle der Haut. Sehen Sie einen schwarzen Punkt auf der Epidermis, gilt es, die Lupe zur Hand zu nehmen. Anhand der Beinchen identifizieren den Parasiten und ergreifen entsprechende Gegenmaßnahmen.

Da jeder Zeckenbiss eine Infektionsgefahrt ist heist es nur die Zecke so schnell wie möglich und so gut wie nötig zu entfernen. Wenn Sie sich das nicht zutrauen sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

Die Arztschwestern werden die Zecke richtig entfernen. Zecken stechen jedes Jahr mehr als hunderttausend Mal und nicht jeder Stich ist eine Borreliose. Wenn Sie sich selbst zutrauen die Zecke zu entfernen, gehen sie nach unten stehenden Maßnahmen vor. Bitte keine Hausmittel oder Omas Ratschläge zur Zecken Entfernung betreiben, also keinen Klebstoff auf die Zecke, keinen Alkohol oder sonstige chemische Substanzen, auch Teer und Öl helfen ebensowenig gegen die Zecke wie Nagellack. Sie bekommen die Zecke auch nicht mit blosen Fingern fachmännisch entfernt. Die einzigste richtige Entfernungsmethode ist das Entfernen der Zecke mit einer Zeckenzange.

 

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Schnelles und schmerzloses Entfernen der Zecke

Im Normalfall ruft die Beseitigung des blutsaugenden Ektoparasiten keine Schmerzen hervor, obwohl sich im Rüssel Widerhaken befinden. Hierbei profitieren Sie von dem Betäubungsmittel, das einen wesentlichen Bestandteil des Speichels ausmacht. Es sorgt dafür, dass der Einstich und das folgende Blutsaugen unbemerkt bleiben. Zudem unterbindet das Sekret die Immunreaktion des Organismus. In einigen Fällen bekommt die Haut um die Einstichstelle eine rötliche Farbe. Das resultiert aus der verstärkten Durchblutung des Bereichs und stellt keinen Grund zur Sorge dar. Dennoch bewährt es sich, die Zecke zeitnah zu entfernen, um das Risiko einer Borreliose zu senken.

Die Erreger befinden sich im Körper der Zecke und gelangen während des Blutsaugens in Ihren Organismus. Hierbei gibt das Tier seine Körperflüssigkeit ab, um seinen Flüssigkeitshaushalt zu regulieren. Je länger der Parasit sich an Ihrem Blut labt, desto wahrscheinlicher erfolgt die Übertragung von Bakterien. Im Regelfall stechen die Schädlinge nicht wahllos zu, sondern suchen sich im Vorfeld eine geeignete Körperstelle. Bevorzugt wählen sie stark durchblutete Bereiche mit einer weichen Epidermis. Daher finden Sie die Zecken vorrangig:

  • in den Kniekehlen,
  • an den Innenseiten der Ellenbogen,
  • auf der Kopfhaut,
  • an der Innenseite der Oberschenkel
  • oder im Gesicht.

Gelangt der Schädling auf den Wirtskörper, krabbelt er längere Zeit herum, um die Einstichstelle zu finden. Kontrollieren Sie Ihre Haut nach jedem längeren Aufenthalt im Freien, besteht die Möglichkeit, dass Sie das Tierchen vor dem Stich finden. Gleichfalls kommt es vor, dass die Verankerung nur schwach erfolgte und Sie die Zecke problemlos mit den Fingern abnehmen.

Um eine locker sitzende Zecke zu entfernen, nehmen Sie deren Kopf zwischen Daumen und Zeigefinger und drehen ihn vorsichtig ab. In keinem Fall üben sie Druck aus, da dies bei dem Parasiten zu einer Stressreaktion führt. In der Folge „erbricht“ sie in die Wunde, sodass gesundheitliche Komplikationen drohen. Besitzen Sie eine Zeckenzange, benutzen Sie besser das Werkzeug, um den Schädling zu beseitigen.

 

Die Entfernung festsitzender Zecken

Besaß die Zecke ausreichend Zeit, um sich mit dem Wirtskörper zu verankern, funktioniert die Entfernung mit den Fingern nicht. Speziell bei einem Stich, der an einer schwer erreichbaren Stelle auftaucht, erbitten Sie besser die Hilfe einer zweiten Person. Speziell Kindern stehen Sie bei der Beseitigung des Parasiten bei, um Verletzungen durch Pinzetten oder Zeckenzangen zu vermeiden. Neben den üblichen Geräten besteht die Möglichkeit, das Tierchen mithilfe einer Nähnadel aus der Haut zu ziehen. Um diese zu desinfizieren, halten Sie sie über eine Flamme. Danach führen Sie das spitze Ende zwischen die Beißwerkzeuge der Zecke.

Mit einer Drehung der Nadel gelingt es Ihnen, den Kopf des Schädlings aus der obersten Hautschicht zu lösen. Jedoch erfordert das Verfahren Übung und eine ruhige Hand. Besitzen Sie weniger Erfahrung mit Zeckenstichen, bewährt sich die traditionelle Entfernungsmethode. Auch hierbei brauchen Sie keine Angst zu empfinden, wenn sich das Tier nicht beim ersten Versuch löst. Oftmals bedarf es mehrerer Anläufe, um den saugenden Parasiten erfolgreich zu entfernen. Finden Sie beim Absuchen Ihres Körpers eine Zecke, sollten Sie nach deren Beseitigung den Leib weiterhin kontrollieren. Speziell nach Spaziergängen im Wald kommt es vor, dass mehrere der Schädlinge Sie befallen.

 

Die richtige Entfernungstechnik der Zecke

Das Entfernen der Zecke hängt von drei Faktoren ab. Dazu gehören die Ausbildung und die Länge des Mundwerkzeugs sowie die Menge der Widerhaken. Ebenso spielt die Konzentration des abgegebenen Klebstoffs – auch Zement genannt – eine Rolle. Am einfachsten beseitigen Sie den Parasiten, wenn Sie eine Zeckenzange aus der Online-Apotheke verwenden. Mit ihr gelingt es, den Kopf der Zecke ohne Schwierigkeiten zu ergreifen. Auch bei den anderen Hilfsmitteln gilt es, das Tier im Kopfbereich zu packen. Die Maßnahme verhindert, dass Sie Druck auf den Körper des Schädlings ausüben. Zudem bewährt es sich, die Zecke langsam und sanft abzudrehen.

Bleibt der ein Rückstand während des Vorgangs in der Haut stecken, besteht kein Grund zur Sorge. Bei dem zurückbleibenden Fleck handelt es sich nicht um den Kopf der Zecke. Beim Abziehen des Parasiten haftet der Stechapparat tief in der Epidermis und wird abgerissen. Den winzigen Fremdkörper stößt Ihr Körper selbstständig ab.

 

Zecken entfernen mit Zeckenzange, Zeckenkarte und Zeckenlasso

Verbringen Sie viel Zeit im Freien, stellen die Hilfsmittel zur Zeckenentfernung wichtige Utensilien in der Hausapotheke dar. Bei der Verwendung der Zeckenzange kommt es darauf an, den Schädling nahe der Mundwerkzeuge zu greifen. Besitzen Sie ein Haustier, erwerben Sie besser zwei Zangen, um Hund oder Katze ebenfalls von den Parasiten zu befreien. Speziell eignet sich das Gerät, um die ausgewachsenen Schädlinge schmerzfrei zu beseitigen. Benutzen Sie eine Zeckenkarte, klemmen Sie den Körper der Zecke in die v-förmige Öffnung der Plastikkarte. Diese ziehen Sie nach vorn und oben, damit sich die Kiefer des Tiers lösen.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, ein Zeckenlasso zum Einsatz zu bringen. Mit der Schlaufe des Modells umspannen die Patienten den Kopf des Parasiten. Anschließend ziehen sie den Faden durch den Stempel, der am oberen Ende des Geräts prangt. Aufgrund der schnellen Ziehbewegung entfernen Sie die Zecke aus der obersten Hautschicht.l

 

Wann ist ein Arztbesuch erforderlich?

Wer eine Zecke durch Drehbewegungen entfernt, beschädigt diese möglicherweise. Dabei bleiben Teile der Zecke in der Haut, die zu Infektionen führen. Stattdessen gelingt es mit einer Zange oder anderen Hilfsmitteln, das Tier aus der Haut zu ziehen. Wer eine Lupe zur Hand nimmt, erkennt kleine Teile der Zecke. Ist der Kopf oder der Saugapparat nicht entfernbar, muss ein Arzt Abhilfe schaffen. Dieser entfernt die Zecken und deren Überreste.

Ein Zeckenstich ist nicht leicht erkennbar. Oft befinden sich die Tiere an einer für den Betroffenen schwer erreichbaren Stelle. Deshalb raten Ärzte zu gegenseitigen Hautkontrollen. Nach Spaziergängen durch die Natur ist ein gründliches Absuchen der Haut vonnöten. Je nach betroffener Körperstelle ist für das Entfernen die Hilfe einer zweiten Person notwendig. Diese entfernt die Zecken richtig mithilfe eines angemessenen Werkzeugs.

 

Zecke am Körper finden

Achten Sie bei der täglichen Hygiene auf Zecken und kontrollieren Sie gründlich diese Körperbereiche:

  • Hals, Ohren und Nackenbereich
  • Kopf und Haare -Achselbeugen
  • Beine, Po-Falte, Genitalbereich

Zecken wandern erst eine Weile auf dem Körper und suchen warme versteckte Körperstellen, meist warme Hautfalten, Beugen, Achselhöhlen und ähnliches, in denen Sie sich verstecken können. Auch wenn die Zecke sich schon festgebissen hat muss nicht sofort eine Infektion mit Borreliose stattfinden. Das die Borrelien Bakterien im Magendarmtrakt der Zecken leben, werden diese erst nach 12-24 Stunden in die Wunde injeziert, dies geschieht beim rücklauf der abgesogenen Flüssigkeiten.

 

Beachten Sie beim Zecken entfernen:

  • Zecke muss unbedingt sofort entfernt werden
  • Zecke muss vollständig entfernt werden
  • beim Zerquetschen werden Borrelien freigesetzt und in die Wunde übertragen
  • Benutzen einer Zeckenzange: aus der Apotheke

 

Zecken entfernen – Vorbereitung:

bevor Sie die Zecke entfernen, bereiten Sie folgendes vor:

  • Zeckenzange oder Zeckenkarte aus der Apotheke
  • Körperstelle um den Zeckenbiss reinigen
  • Desinfektionsmittel bereitstellen

 

Die richtige Zeckenzange

Wichtig ist das sie eine spezielle Hebel- oder Zwickzange aus der Apotheke benutzen, bitte keine Kosmetik-Pinzette. Eine Haushaltspinzette kann den Körper der Zecke nicht umgreifen und zerquetscht diesen zwangsläufig.

Die Zeckenzange hat stark geneigte Enden die eine parallele Ebene und einen offenen Innenraum bilden wenn Sie geschlossen ist. Die Zeckenzange lässt sich über einen Stempel (ähnlich einer Spritze) durch Druck auf diesen schließen. Die Zeckenzange wird wie bei einer Baggerschaufel über die Zecke gelegt, auf der Haut aufgesetzt und miteinem leichten Dreh – wird die Zecke nach oben rausgezogen.

Die Zeckenkarte wird parallel über die Haut geschoben bis der Kopf der Zecke in der konischen Einkerbung steckt, dann wird die Zecke leicht angehoben um nochmal ein wenig nachzuschieben. Wenn die Zecke so verankert ist kann Sie mit einer leichten Drehung nach oben rausgehebelt werden.

Wenn Sie die Zecke entfernt haben kann die 1-3mm große Wunde ein wenigrot sein und jucken, das liegt daran das der betäubende Stoff den die Zecke verwendet nicht mehr wirkt. Behandeln sie die Stelle mit einem Desinfektionsmittel aus der Apotheke und decken sie die Wunde mit einem luftig aufgebrachten Heftpflaster gegen Keime ab. So verhindern sie eine nachträgliche Infektion.

Die Hautrötung ist noch keine Wanderröte und kann nach dem Entfernen der Zecke bis zu 3 Tagen bestehen bleiben, sollte aber die Größe von 1 cm nicht überschreiten.

 

 

 

veröffentlicht von: Med. Anna Nilsson,

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