Zeckenbiss mit homöopathischen Mitteln behandeln

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Aktivierung der Selbstheilungs-Kräfte verhindert Borreliose

Die Behandlung eines Zeckenbisses mit Homöopathie strapaziert den Körper weniger als herkömmliche Medikamente. Die Naturheilkunde bietet diverse Mittel, um unangenehme und teilweise gefährliche Folgen eines Stiches abzumildern. Dabei ist zu beachten, dass die Krankheit nicht in erster Linie wegen des Eindringens des Bakteriums ausbricht.

Zeckenbiss am Kopf

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Heilpraktiker und Ärzte, wie Florian Davidis, Kriemhilt Waldenmaier, Dr. med. Wolfgang Scheel und Dieter Berweiler, empfehlen diverse Arzneien, um Zeckenbisse auf natürliche Weise erfolgreich zu behandeln.

Borreliose und FSME – wie Zecken Krankheiten übertragen

Der Hauptgrund zur Sorge wegen eines Zeckenbisses ist die Gefahr, sich mit einer der beiden Krankheiten zu infizieren. Die Infektion mit FSME erfolgt durch den Speichel der Zecke. Falls das beißende Tier Träger des Virus ist, verhindert seine schnelle Entfernung die Ansteckung nicht. Das Bakterium „Borrelia burgdorferi“ gelangt durch die Ausscheidungen der Zecke auf die Haut und somit in die Stichwunde. Ein schnelles Reagieren vonseiten des Betroffenen beziehungsweise seiner betreuenden Person vermeidet eventuell eine Infektion mit Borreliose.

Das Erkennen beider Krankheiten im Anfangs-Stadium ist schwierig. Bei der Borreliose-Infektion zeigen sich einige Tage nach dem Stich kreisförmige Rötungen um die Einstichstelle. Sie verschwinden bald darauf. Weitere Symptome treten Monate bis Jahre später auf. Diverse Naturheilkundler gehen davon aus, dass nicht zwingend Zecken die Leiden übertragen. Sonstige mögliche Träger des Bakteriums sind Bremsen, Stechmücken und andere blutsaugenden Insekten. Symptome von FSME sind sehr unterschiedlich. Ärzte erkennen sie häufig erst spät.

Alternative Behandlungen schonen die Gesundheit

Nicht alle Zecken tragen Krankheits-Erreger in sich. Eine schulmedizinische Impfung zur Vorbeugung von FSME bringt häufig Schäden mit sich, welche die Gesundheit stärker beeinträchtigen als ein Zeckenbiss. Die Homöopathie stellt Alternativen für erfolgreiche Behandlungen bereit:

  • Umschläge,
  • Ölmischung,
  • Creme,
  • Einlauf oder Lymphdrainage.

Als allgemeine Behandlung eines Zeckenbisses empfiehlt die Heilpraktikerin Kriemhilt Waldenmaier aus Hemmingen Quark- oder Salzumschläge. Bei einer starken Reaktion auf den Stich setzt der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Dr. med. Wolfgang Scheel auf die Rescue-Creme aus der Bachblüten-Therapie. Ein Einlauf oder eine Lymphdrainage helfen, die Symptome abzumildern und das Gleichgewicht des Körpers wieder herzustellen. Seiner Ansicht nach reicht das positive Denken, um einer Infektion zu trotzen.

Die Homöopathie behandelt einen Zeckenbiss präventiv mit der Veränderung des Körpergeruches. Nach der prophylaktischen Einnahme eines Vitamin-B-Komplexes bleiben Zecken und andere Menschen dem Körper fern. Deshalb ist diese Methode nicht bei allen beliebt. Der Heilpraktiker und diplomierte Gartenbau-Ingenieur Dieter Berweiler aus Stuttgart empfiehlt Coccus cacti LM 1000. Das Mittel stellt ebenfalls einen nur für die Tiere abstoßenden Eigenduft her. Seine Einnahme erfolgt einmal pro Jahr.

Homöopathische Methoden zur Behandlung einer Borreliose-Infektion

Dr. Florian Davidis behandelt Zeckenbisse homöopathisch. Er arbeitet mit der Energieresonanz-Therapie. Die Spezialform der Magnetfeld-Therapie sorgt für gute Erfolge. Er setzt ebenfalls Nosoden ein. Diese bezeichnen aus krankem Körpergewebe hergestellte Arzneimittel. Naturheilpraktiker benutzen sie zur Bekämpfung derselben Erkrankung. Kriemhilt Waldenmaier verabreicht ihren Patienten einmal pro Jahr Nosoden.

Das alleinige Vorhandensein von Bakterien führt nicht zu einer Infektion. Wer einen gesunden Lebensstil pflegt und seinem Körper mit allen wichtigen Vitalstoffen versorgt, ist für Krankheiten unempfänglich. Das gilt auch für die Infektion mit Borreliose und FSME. Mit starken Abwehrkräften bekämpft der Körper eindringende Krankheits-Erreger.

 

Vorbeugende Maßnahmen gegen Zeckenbisse

Wer aus lauter Angst vor Zecken sich nicht mehr in den Wald oder auf die Wiesen traut, setzt falsche Akzente. Bewegungs- und Sonnenlicht-Mangel sorgen für Übergewicht und ein Vitamin-D-Defizit. Diese Leiden greifen die Gesundheit weit mehr an als ein möglicher Zeckenbiss. Lange Kleidung bei Sommertemperaturen halten die Tiere nicht davon ab, auf ihre tägliche Mahlzeit zu verzichten. Die oben erwähnten Duft verändernden Maßnahmen oder ätherische Öle zum Einreiben vermindern das Risiko eines Zeckenstichs.

 

Gute Gründe für eine naturheilkundliche Behandlung

Die Naturheilkunde bietet eine Diversität an homöopathischen Behandlungen für Zeckenbisse. Fachleute bestätigen ihre Erfolge und empfehlen, den Körper nicht unnötig mit Giften zu belasten. Dabei verschweigt die Schulmedizin oft das Nichtgelingen von Behandlungen mit Antibiotika. Homöopathische Mittel sind ungefährlich. Sie behandeln die Symptome und verbreiten kein Gift im ganzen Körper, das andere Aspekte der Gesundheit beeinträchtigt.